Triebwagen Nr. 910 (ex 980) [T2-57, 1957] Hersteller: Fuchs |
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Gesamtlänge: 10,5 m | Breite: 2,17 m | Gewicht: 16 t | Antrieb: 2 x 75 kw | max. Personenzahl: 9
... der 1957 als letztes Fahrzeug der Firma Fuchs in Heidelberg gebaut wurde.
Indienstgestellt wurde er am 15.07.1957 als Fahrschulwagen 980. Entsprechend den damals eingesetzten Fahrzeugtypen wurde Tw 980 mit einem GT4- und einem T2-Führerstand ausgerüstet. Hinter den Führerständen befinden sich die Plätze des Fahrlehrers, welcher über ein Schaltpult die Möglichkeit zur Simulierung diverser Störungen(z.B. blockierter Fahrschalter, Ausfall der Druckluftbremse) hat und im Notfall natürlich auch eingreifen kann.
Der Fahrgastraum des Wagens ist als mobiler Schulungsraum eingerichtet, er bietet biszu 15 Fahrschülern einen bequemen Platz auf Durofol-Sitzen, den Schülern stehen Arbeitstische und Aschenbecher (!) zur Verfügung. Der Lehrerplatz mit Pult ist auf einem Podest angeordnet, ein Mikrofon unterstützt den Lehrer bei der klaren Verständigung.
Mit Abstellung der Zweiachstriebwagen bis zum Jahre 1974 hin wurde es notwendig, Tw 980 den neuen Gegebenheiten anzupassen. Innerhalb eines Umbauzeitraumes von knapp einem Jahr konnte daher der umgebaute Tw 980 der Fahrschule im August 1975 mit allerlei Änderungen wieder zur Verfügung gestellt werden.
1983 erfolgte ein weiterer Umbau des Wagens. Um ihn künftig auch für normale Einsätze als Arbeitswagen nutzen zu können, wurde der Wagen mit Steuerleitungen sowie Arbeitsdruckluft-Anschlüssen für den Betrieb mit den Schleifloren 918 und 919 sowie der Schmierlore 921 versehen. Zusätzlich wurde der Fahrlehrerplatz zur Vermeidung von Unfug abschließbar gemacht. Nun erhielt der Wagen auch seine heutige Nummer 910.
So blieb er dann bis zum Frühjahr 1997, letzte Einsätze fanden mit Schleiflore 919 u.a. auf dem Westfalendamm statt. Anschließend versank "Hektor" im Dornröschenschlaf und wurde zusammen mit Tw 173 in der Abstellanlage Städtische Kliniken hinterstellt, wo er bis zum Juni 2002 verblieb. Mit Eröffnung der U42-Verlängerung in Richtung Hombruch wurden die beiden Tw wieder zurück zum Betriebshof Dorstfeld gebracht, wo Tw 910 zunächst noch einen trockenen Platz zwischen den Museums-Tw der Dortmunder Stadtwerke einnahm. Mit Anlieferung der Bonner Stadtbahnwagen jedoch musste der Wagen seinen Platz verlassen und fristete vom Herbst 2003 bis Mai 2004 sein Dasein auf dem Abstellgleis der Bahnbauwerkstatt, schließlich drohte aus Platzmangel gar die Verschrottung, zur Verladung auf den Tieflader waren Bahnräumer und Sandfallrohre bereits abgetrennt worden. Zurück
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